GYMNASIUM ECKENTAL

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Fragenkreise zur Werkanalyse (Kunst des 19. und 20. Jahrhunderts)

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WAS?

Daten: Autor, Titel, Entstehungszeit, Materialien, Techniken

Sujet / Motiv: traditionell z. B. Landschaft, Historienbild, Portrait, Stillleben, Genre

- Beschreibung des sichtbaren (wahrnehmbaren) Bestands

- Beschreibung des Mediums: Malerei, Grafik, Architektur, Skulptur, Plastik, Design-Objekt, Installation, Environment, Aktion, Performance, Happening, Fotografie, Druckgrafik, Mixed Media, Relief, Torso, Assemblage, Collage, MontageModell, Frottage, Grattage, Mixed Action (z.B. Aktion & Installation), Ästhetische Forschung, DekalkomanieVideoinstallation...

- Beschreibung dessen, was die Reproduktion preisgibt: z. B. Dokumentation von ..., Fragment, Produkt, Prozess (-phase), auch in ineinander verschlungenen medialen Mischformen (z. B. Beuys, Paik: Klavierduett ...)

- Beschreibung transportierter Inhalte: Illusionen, Konkretes, Symbolisches ...

- Beschreibung des eigenen, subjektiven Eindrucks, einer Anmutung, ggf. Assoziationen, Konnotationen, Irritationen

WIE?

Komposition: Umgang mit der Anordnung der bildnerischen Mittel in der Fläche / im Raum / im sozialen Raum (z. B. Hanson: Putzfrau)/ im medialen Raum (z. B. Crewdson)/ in der Vorstellung der Rezipienten (z. B. Hörl: Unschuld), im transzendenten Raum (Beuys: Koyote), in der Zeit (Fischli/Weiß: Lauf der Dinge)

Umgang mit (der Illusion von) Raum, mit der Erzeugung von Körperlichkeit in der Fläche / im Raum

Rolle der Farbe, der Oberflächenbeschaffenheit, der haptischen Anmutung, akustischer (oder sogar olfaktorischer) Gestaltungselemente (z. B. HA Schult: Biokinetische Bilder)

Einbezug des Lichts / der Beleuchtung (konkret / illusionär), Verteilung von Hell-Dunkel im Bild, Einbezug des Schattens in der 3-D-Gestaltung, Rolle des Lichts in der Installation, im Environment

Material und Technik: Rolle des Untergrunds (z. B. Banksy), der (Farb-)Materialien, der Herkunft (Objet trouvé, Ready-made), der Art der Herstellung (z. B. Guss, Lasur ... / handwerklich / industriell / maschinell / seriell), Einfluss des Zufalls, Mitwirkung des Rezipienten

Rolle der Zeit in der Gestaltung: ggf. Zeitebenen im Bild, prozessuale Abläufe, zeitliche Komposition (Videoclip, Performance, Happening)

WARUM?

Einbettung in einen stilgeschichtlichen Entwicklungsprozess: Ähnliches / Verwandtes, vorher / zeitgleich / nachher, Verknüpfung über die Fragestellungen unter "WIE?", Abgleich mit den Merkmalen einer Stilepoche oder einer künstlerischen Haltung: Klassizismus, Romantik, Realismus, Freilicht, Impressionismus, Postimpressionismus, Fauvismus, Expressionismus, Jugendstil, Kubismus, Konstruktivismus, Futurismus, Dada, Neue Sachlichkeit, Pittura Metafisica, Surrealismus, Kunst im Nationalsozialismus, Abstrakter Expressionismus, Pop Art, Op Art, Fluxus, Land Art, Neue Wilde, Videokunst, Aktionskunst

Einbettung in Funktionszusammenhänge: z. B. politisch, selbstreferenziell, identitätsstiftend, kultisch, dokumentarisch ...

Einbettung in einen soziokulturellen Kontext: Zeichen der Zeit (z. B. Kleidung, Technik), des Zeitgeistes (z. B. politische Themen, wissenschaftliche Entdeckungen), Gesellschaftskritik (z. B bei Käthe Kollwitz), Visionen

Einbettung in das OEuvre, die Biografie des Autors, der Autorin (z. B. van Gogh: Kornfeld mit Raben, 1890, Frida Kahlo: Die gebrochene Säule, 1944)

Gattungsübergreifende Werkuntersuchung

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