

Im Rahmen eines Projekts über „Photovoltaik“ wurde im Jahr 2007 die Inselanlage von der damaligen Klasse 9b aufgebaut. Die Anlage besteht im Wesentlichen aus einer Solarpaneele. Die von ihr erzeugte Energie wird in einer Batterie gespeichert und kann über einen Wechselrichter 230V Wechselspannung umgewandelt werden. Damit lassen sich im Schulgarten, der ja über keinen direkten Stromanschluss verfügt, elektrische Geräte betreiben. So kann zum Beispiel die Heckenschere oder der Rasenmäher über die Solaranlage betrieben werden. Möglich wäre auch die Nutzung für Schülerexperimente mit den Mikroskopen, die für die Beleuchtung Strom benötigen oder die Nutzung für den Betrieb einer Gewächshauslampe.
Die einzelnen Komponenten der Anlage sind leicht zugänglich, so dass sie gut im Physikunterricht gezeigt werden können. Auch lassen sich Experimente wie zum Beispiel der Einfluss des Neigungswinkels der Paneele auf die Leistung mit dieser Anlage demonstrieren.
Die etwa 1500€ teure Anlage wurde durch das Preisgeld für den Wettbewerb „Solarsupport“ des Unabhängigen Institutes für Umweltfragen (UfU) finanziert.



Steckdosen befinden sich im Schuppen und im Gewächshaus.
Funktionsweise:
Der Laderegler schützt den Solarakku vor Überladung. Der Wechselrichter wandelt die 12V Gleichspannung in die übliche Wechselspannung von 230V.
Daten:
- Solarmodul polykristallin
Größe: 150cm x 67cm
Maximale Leistung: 135Wp
Nennspannung: 18,2V
Nennstrom: 7,44A
Abschätzung des Wirkungsgrads:
Fläche der Paneele: 1,5m x 0,67m = 1,0m2
Auf 1m2 optimal eingestrahlte Leistung 1kW
Optimale Leistung der Paneele: 135W
Wirkungsgrad: 135W : 1000W = 13,5%
- Laderegler 12V/20A
- Solarakku 12V, 240Ah
- Wechselrichter: 1000W