
Am 19.11.2011 nahm unser Lego Mindstorms-Team („ Coconuts“) bereits zum dritten Mal (!) an der „First Lego League“ teil. Bei dem Wettbewerb handelt es sich in erster Linie um das Konstruieren und Programmieren eines Lego Roboters, der in einer bestimmten Zeit spezielle Aufgaben erledigen muss. Dazu verwendet man die Lego Mindstorm Education NXT Software. Dabei handelt es sich um eine Programmiersoftware, die von einem Profisystem abgeleitet, aber speziell für Schüler zugeschnitten ist. Der Spass steht dabei aber auch im Vordergrund.
Früh am Morgen ging es los. Schnell hat man noch die anderen Mitglieder „eingesammelt“ und dann ab nach Nürnberg. An der Georg-Simon-Ohm-Hochschule angekommen hieß es die Roboter schnell auszupacken und die ersten Aufgaben noch einmal zu überarbeiten. Als wir noch mit anfänglichen Computerproblemen kämpften, begann schon die Eröffnungsrede. Danach ging es gleich zur ersten Jurybewertung – Roboter Design. Puh, geschafft. Eine kurze Pause. Schnell noch am Programm gebastelt. Dann ging es weiter zur Vorstellung der Forschungspräsentation – Man sollte zum Stichwort „Gift in Lebensmitteln“ ein Thema recherchieren und präsentieren. Unser Thema war: „Joghurt“ - eine Powerpoint Präsentation.
Nach der Mittagspause ging es endlich ans Werk. Immer zwei Teams spielten gleichzeitig an zwei aneinandergebauten Spielplänen. Dabei galt leider auch Murphy’s Gesetz: Was falsch laufen kann, läuft falsch. Die erste Runde: Unser Team hat nur eine Aufgabe. Nachdem der Roboter das Programm abgefahren hatte blieb er in der Base, der Start-/Zielzone, stehen. Die Aufgabe war erledigt, aber leider nur mit 16 von insgesamt 270 Punkten! Na das kann ja noch lustig werden dachten viele in unserem Team. Die zweite Runde: 0 Punkte, der Roboter ist… siehe Murphy… an den Aufgaben gescheitert. In der dritten Runde - endlich ein Lichtblick: Der Roboter erledigte alle Aufgaben, die wir in Millimeterarbeit programmiert und getestet haben.
Bei der anschließenden Auswertung kam für uns jedoch das enttäuschende Ergebnis: leider nur der 13. Platz von 15 Teilnehmern.
Auf dem Weg nach Hause schmiedeten wir schon neue Pläne. Zunächst für die geplante Weihnachtsfeier und natürlich auch für die „First Lego League 2012“. ;-)
Die Teammitglieder der „Coconuts“: Anne Auer, Anne Bodendörfer, Mareike Häckel, Marvin Huttner, Lars Kiesewalter, Lea Köhnen, Johannes Leitgeb, Katharina Pleickhardt, Nadine Rögner und natürlich Herr Rösler, der uns sehr unterstützt hat.
Johannes Leitgeb
Bereits zum zweiten Mal nahm unsere Schule an der First Lego League teil. Dies ist ein weltweiter Wettbewerb, bei dem es vor allem darum geht, einen Roboter so zu programmieren, dass er bestimmte Aufgaben erfüllt. Der Regionalwettbewerb fand am 20.11.2010 an der Georg-Simon-Ohm Hochschule in Nürnberg teil. Dort traten unsere „Black Hunters“- 8 Schülerinnen und Schüler aus der 6d - gegen 12 andere Teams aus der Region an. Auch wenn sich die Hoffnung auf einen Platz unter den Besten nicht erfüllten, war es ein interessanter und abwechslungsreicher Tag, an dem wir viel Spaß hatten.
Auf der Heimfahrt schmiedeten wir schon Pläne für den neuen Wettbewerb im nächsten Jahr!
Die „Black Hunters“:
Anne Auer, Christina Beck, Anne Bodendörfer, Marvin Huttner, Lars Kiesewalter, Johannes Leitgeb, Nadine Rögner, Götz Vogl und Holger Rösler
... oder wie man es schafft, in 17 Minuten ein Referat vorzubereiten
Welcher Roboter ist der schnellste? Welcher Roboter kommt mit dem Hindernisparcours am besten zurecht? Kommt ein Roboter über die Brücke? Und welches Team kann die meisten Punkte einsammeln? Beim Wettbewerb der TU München am Samstag, dem 14. November traten 20 Teams aus ganz Bayern gegeneinander an.
Auch bei uns fand sich eine Gruppe von fünf Schülern: David Berger, Yannik Maußner, Max Zwingelberg, Dominik Remmele und Florian Meißner. Alle sind in der 9. Klasse, und hatten sich in den Wochen vor dem Wettbewerb an den schwierigen Aufgaben immer wieder die Zähne ausbissen. Am Morgen des 14. November trafen sich alle um 6.00 Uhr auf dem Parkplatz vor der Schule um mit Frau Wenig und Herrn Rösler nach München zu fahren. Der olympische Gedanke sollte zählen und 25 Punkte wurden angepeilt.
Als wir gegen 8.30 Uhr an der TU eintrafen, herrschte schon fieberhafte Hektik. Nicht nur das riesige moderne Uni-Gebäude wirkte einschüchternd, auch Teams die mit eigen kreiertem T-Shirt und der Erfahrung der Vorjahre anreisten. Wir wurden dann auch von den genauen Wettbewerbsregelungen überrascht. So durften wir für die verschiedenen Aufgaben nur einen Roboter verwenden - es musste also aus unseren drei Modellen noch schnell ein einziger Roboter gebastelt werden. Außerdem wurden wir sage und schreibe 17 Minuten vorher darüber informiert, dass wir nun doch ein Referat vor einer Jury halten mussten, welches ebenfalls in die Wertung eingeht. Zwischen den Games war dann immer wieder Optimierung der Programme angesagt – es wurde jede Minute genutzt.
Insgesamt war es ein anstrengender Tag – aber immerhin: Wir waren dabei, errangen dreimal soviel Punkte wie erhofft und die Brücke, die hatten wir auch!
Das Lego Mindstorms Team






