
Mathe! – Nein Danke?
Am 26. März machten sich 8 mutige Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Eckental auf eine Expedition nach Erlangen zum Tag der Mathematik.
Um 8.45 Uhr trafen wir uns in der Kantine der Firma Siemens, Wir, das sind 2 Schülerinnen und 6 Schüler aus der Oberstufe zusammen mit Frau Schleu. Nach einem kleinen Snack teilten wir uns in zwei Gruppen auf und erwarteten die erste Hürde unserer Mission: Der Gruppenwettbewerb. Vier spannende Aufgaben erwarteten uns, die so ganz und gar nach Schule aussahen. Wir arbeiteten zu je vier Personen und waren trotzdem zum Teil aufgeschmissen. Wie war das noch einmal mit dem Höhensatz von Pythagoras? Und da war doch auch noch etwas mit Grenzwerten, oder? Trotz kleineren Unsicherheiten rechneten wir uns tapfer durch Geometrie -, Arithmetik - und logische Aufgaben – und das ohne Taschenrechner!! Nach einer knappen Stunde Zeit mussten wir unsere mehr oder weniger gelungenen Lösungen abgeben.
Es folgte eine noch größere Herausforderung: Der Einzelwettbewerb. Wir mussten uns trennen und waren nun auf uns allein gestellt. Die nun „nur“ noch drei zu bearbeitenden Aufgaben waren nicht weniger kompliziert, aber dennoch spannend. Wiederum nach einer knappen Stunde folgte die Abgabe und die Spannung stieg.
Wir waren allesamt ziemlich verwirrt, was allerdings für die nächste Station nicht allzu tragisch war: Das Mittagessen. Es gab ein Nudel- und ein Reisgericht jeweils in vegetarischer und nichtvegetarischer Form. Laut Frau Schleu wie jedes Jahr, doch das machte den meisten von uns gar nichts aus, da 7 von uns sowieso zum ersten Mal dabei waren.
Nachdem wir uns alle richtig schön sattgegessen hatten und gut vorbereitet auf einen Mittagsschlaf gewesen wären, ging es zum dritten und letzten Wettbewerb des Tages: Dem Speed - Wettbewerb. Wir vermuteten ja ganz stark, dass das so geplant war, damit die Studenten, die im Hintergrund korrigierten mehr Zeit für die Gruppen- und Einzelwettbewerbe hatten. Im Speed – Wettbewerb geht es wie man aus dem Namen bereits lesen kann um Geschwindigkeit. 8 Aufgaben innerhalb einer halben Stunde. Das Problem dabei war jetzt, dass nicht alle Aufgaben gleichzeig bearbeitet werden konnten. Man musste immer erst die eine Aufgabe abgeben um die nächste zu bekommen. Einmal abgegeben bekam man sie dann auch nicht mehr zurück. Angeblich waren diese Aufgaben etwas leichter als die vorherigen, wovon wir allerdings nicht allzu viel bemerkten und den Gesichtern nach zu urteilen erging es vielen anderen nicht anders.
Diese halbe Stunde war richtig stressig, aber was dann folgte war noch viel besser: Vorträge. Die Begeisterung war uns allen ins Gesicht geschrieben, als wir einen Vortrag über Lichtbögen und einen über Logische Rätsel hörten. Naja, auch Studenten können nicht zaubern und sie brauchten eben Zeit zum Korrigieren.
Und endlich: Wir haben eine außergewöhnliche Expedition ins Reich der Mathematik gewagt und wir haben überlebt… und wurden dafür belohnt! Von 25 Gruppen und rund 100 Teilnehmern des Einzelwettbewerbs erreichten zwei tapfere Krieger der Eckentaler Delegation einen 14. Platz: Alexander Gebhardt (Q 12) und meine Wenigkeit. Beim Gruppenwettbewerb bekamen wir alle eine Teilnehmerurkunde, worüber wir allerdings keineswegs traurig waren. Wir haben alles gegeben und wir hatten Spaß dabei. Aus dieser Sicht hat es sich gelohnt und das war das wichtigste.
Nächstes Jahr wieder? Na, klar!!
Stefanie Bühler (Q 11)