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Mediatoren bilden sich fort — Rhetorikseminar in Kloster Banz – wie´s so war

Am Montag den 13.02.12 ging es los Richtung Kloster Banz. Bereits unsere Busfahrt war sehr komfortabel und nach einer guten Stunde Fahrt erreichten wir unser Ziel. Wir gingen mit großen Augen auf den Haupteingang zu. Von außen wie von innen war der Anblick des ehemaligen Klosters –inzwischen zu einer Tagungsstätte der Hanns-Seidel-Stiftung umfunktioniert - ein Traum.

Kloster Banz

Da wir unsere Zimmer noch nicht gleich belegen konnten erkundeten wir zunächst einmal das verwinkelte Gebäude, vor allem den Freizeitbereich. Doch dann begann auch schon unser Seminar. Nach einer kurzen Vorstellungsrunde startete unser Rhetoriktrainer Paul Herrmann den Ernst der Sache. An diesem ersten Tag ging es vor allem um die Vorbereitung von Vorträgen und Reden. Zunächst sollten wir selber wichtige Aspekte der Vorbereitung und Durchführung eines Vortrages herausarbeiten und im Anschluss erklärte Paul Herrmann dies alles noch genauer, stets mit anschaulichen Beispielen und hilfreichen Tipps. Bei der Präsentation unserer Kurzvorträge wurden wir gefilmt und hinterher „analysiert“ und von Paul mit weiteren Verbesserungen gespickt. Dies geschah unter mehreren Teepausen ( und dem Mittagessen), welche vor allem zum Meinungsaustausch, oder zum Vorbereiten der eigenen Beiträge genutzt wurden.

Mark Bruns trägt vor.

Nach getaner Arbeit folgte das sehr leckere Abendessen und im Anschluss die FREIZEIT. Ab 19 Uhr hatten unsere Begleiter, Herr Schöfer und Frau Barkowski, die Kegelbahn gebucht und wir spielten zusammen ein paar spannende Partien, in denen vor allem Herr Schöfer mit seinem Talent gut abräumte. Nachdem viele von uns genug gekegelt haben gings ab in den Pool oder in die Sauna. Die Stimmung war demensprechend ausgelassen. Doch nach Stunden der Arbeit und des Vergnügens waren wir doch alle ziemlich erschöpft und gingen gegen 12 Uhr alle ins Bett.

Der nächste Tag startete mit einem ausgiebigen Frühstück, das uns alle gut auf die nächsten Arbeitsstunden vorbereitete. An diesem Tag ging es vor allem um die Rede. Zunächst wurden wir alle ins kalte Wasser geworfen und mussten eine Stegreifrede über einen willkürlichen Begriff halten, die dann als Ansatzpunkt zur weiteren Vertiefung diente.

 

Das Mittagessen war an diesem Tag eine ganz besondere Freude: wir stürzten uns auf das tolle Buffet. Doch danach mussten wir sofort wieder ran. Wir alle bereiteten eine Rede vor und gaben sie, natürlich während wir wieder gefilmt wurden, auch zum Besten. Herr Herrmann hatte uns wieder viele nützliche Tipps zum Grundaufbau einer Rede mit auf den Weg gegeben. Nach der Auswertung der Aufnahmen besprachen wir am Abend nach dem Abendessen noch die am nächsten Tag folgende Debatte. Aufgeteilt in verschiedenen Gruppen sollten wir Reden über ein bestimmtes Thema halten und im Anschluss die Gegenparteien durch schlagfertige Antwort in Grund und Boden argumentieren. Die Vorbereitung dieser Reden war unser letzter Programmpunkt an diesem Tag und im Anschluss ging es für einige wieder zum Kegeln, während andere noch bis tief in die Nacht an der Vorbereitung ihrer Debattenbeiträge saßen. Nach einem richtigen Kopf-an Kopfrennen beim Kegeln verabschiedeten sich Herr Schöfer und Frau Barkowski ins Bierstübla, während wir den Wellnessbereich aufsuchten.

 

Die Debatten am nächsten Tag wurden teilweise hitzig, teilweise sachlich geführt, aber bei uns allen konnte man große Verbesserungen zum ersten Tag feststellen. Vor allem ähms, oder unds wurden als Füllworte stark dezimiert. Dann war das Seminar schon zu Ende und es ging wehmütig zum Bus. Wir alle vermissten die Sauna und den Pool…manche auch das Essen, aber trotzdem freuten wir uns auf zu Hause und waren froh so viel gelernt zu haben.

Wir alle!