Was macht eigentlich der Elternbeirat am GymEck?
Zwei Jahre Amtszeit hat der jetzige Elternbeirat (EB) erfolgreich hinter sich gebracht. Da im Schuljahr 2007/2008 keine Neuwahlen anstanden, konnten sich die EB-Mitglieder in bewährter Zusammensetzung von Anfang an in die Arbeit stürzen. Gleich beim Landkreisfest im September kam wieder die hervorragend eingespielte Organisation der kulinarischen Versorgung unter Leitung von Ursula Reichart zum Tragen. Wie bereits beim Sommerfest im Juli haben wieder viele Eltern gespendet: Kuchen, Salate oder einfach Zeit zum Helfen. An dieser Stelle sei herzlich für diese Unterstützung gedankt. Ohne diese Sach- und Zeitspenden wären auch andere Veranstaltungen wie der Unterstufenfasching und die Begrüßung der neuen Eltern am ersten Schultag für den EB nicht in diesem hervorragenden und hoch anerkannten Maße möglich.
Das beherrschende Thema zu Beginn dieses Schuljahres war jedoch die Inbetriebnahme der Mensa. Ein Arbeitskreis "Mittagsversorgung" aus Elternbeiräten und zwei fachkundigen Müttern - Frau Braun-Lichter, Gourmetköchin aus Heroldsberg, und Frau Dr. Lehner-Reindl vom Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit - unter Federführung von Frau Dagmar Böttcher setzte unter der Leitung von Frau Trautnitz das Engagement aus dem letzten Schuljahr fort und unterstützte die Schulleitung nach Kräften bei der Umsetzung des erarbeiteten Konzeptes (siehe hierzu: "Die neue Mensa").
Über diese - in den meisten Elternbeiräten vordergründige, aber nicht zu unterschätzende - Tätigkeit der Essens- bzw. Kaffee- und Kuchenversorgung hinaus gab es viel zu tun, was weniger "publikumswirksam" ist. Eine dieser im Hintergrund stattfindenden Tätigkeiten stellt die Verwaltung der Schließfächer dar, die der EB im letzten Schuljahr übernommen hatte. Glücklicherweise übernahmen diese Aufgabe im Herbst die haupt- und ehrenamtlich tätigen Damen in der Bibliothek, sodass der EB nur noch bei der Zuteilung von Fächern an die neuen 5. Klassen mithelfen musste und sich um eine Weiterentwicklung der Verwaltungsabläufe kümmern konnte.
In sieben regulären Sitzungen (etwa alle sechs Wochen) beschäftigte sich der EB mit wichtigen Themen des Schullebens wie z.B. den bevorstehenden Änderungen der G8-Oberstufe und den damit zu regelnden Planungen. Hierbei war die regelmäßige Teilnahme von Herrn Arnet sehr willkommen und hilfreich, da Anregungen und Vorschläge für Problemlösungen gleich diskutiert werden konnten.
Der EB beschäftigte sich besonders auch mit Sorgen der Eltern, die sie direkt oder über die KlassenelternsprecherInnen an Mitglieder des EB herangetragen haben. Ein solches Anliegen war auch der Ausgangspunkt für eine Zusammenarbeit des EB mit dem Personalrat, um Grundsätzliches zum Lehrer-Eltern-Gespräch zu erarbeiten. Hieraus entstand eine Art Gesprächsleitfaden, der vielleicht im einen oder anderen Fall eine Unterstützung bieten kann, falls es doch einmal Schwierigkeiten geben sollte. Er wird auf der Homepage zu finden sein.
Um uns mit anderen Schulen auszutauschen und eine weiterreichende Interessensvertretung zu haben, ist unser Elternbeirat Mitglied sowohl in der ARGE Erlangen (Arbeitsgemeinschaft der Elternbeiräte der Gymnasien Erlangen und Umgebung) als auch in der LEV (Landeselternvereinigung der Gymnasien in Bayern), die sich als eingetragener Verein die Aufgabe gestellt hat, die Mitverantwortung der Eltern im Bereich der Gymnasien zu verwirklichen und den daraus herrührenden Pflichten und Rechten Anerkennung zu verschaffen. Die überaus engagierten, ehrenamtlich tätigen LEV-Vorstände wirken direkt vor Ort in München bei den politischen Entscheidungsträgern, um die Eltern- und Schülerinteressen insbesondere im G8 möglichst gut zu vertreten. Deshalb halten wir eine Mitgliedschaft weiterhin für notwendig und bitten auch zu Beginn des Schuljahres wieder um einen Beitrag von 1.- Euro pro Schüler und Schuljahr.
Um erfolgreich arbeiten zu können, ist es notwendig, dass der Informationsfluss zwischen EB und Elternschaft klappt. Deshalb haben wir beim ersten Klassenelternabend im Herbst die Klassen wieder aufgerufen, Klasseneltern-sprecher (KES) zu wählen. In fast allen 5. bis 11. Klassen wurden KES gewählt, die im Januar und im April zu einem Treffen mit EB und Schulleitung eingeladen wurden, um dem EB wichtige Informationen und Anregungen zu geben, aber auch zu erhalten. Darüber hinaus ließen die KES ihren Klasseneltern bei Interesse die umfangreichen Informationsschreiben der LEV per E-Mail zukommen und organisierten zwanglose Elterntreffen mit ihren Klassen, um einen regen Austausch zu pflegen. Wir bedanken uns bei diesen Eltern und hoffen, dass sich dieses Ehrenamt als nützlich und nicht zu aufwändig erwiesen hat. Vielleicht bekommt die/der eine oder andere Lust, im EB mit zu arbeiten, schließlich gibt es im nächsten Herbst wieder EB-Neuwahlen.
Ein EB kann nur dann im Sinne der gesamten Elternschaft das Schulleben mitgestalten, wenn ihm die Probleme, Wünsche und Kritik der Eltern bekannt sind. Wir fordern deshalb immer wieder dazu auf, den Elternbeirat zu informieren und ihn vertrauensvoll miteinzubeziehen. Es ist meistens besser, frühzeitig gemeinsam mit Lehrern und der Schulleitung an Problem- und Konfliktlösungen zu arbeiten. Der Elternbeirat ist im Rahmen seiner ehrenamtlichen Arbeit an die Schweigepflicht gebunden, wenn es um persönliche Informationen geht.
Die Homepage des Gymnasiums Eckental (www.gymnasium-eckental.de) hat eine ausführliche Elternbeiratsseite (Betreuung durch Dr. Lothar Bätz), die allen Interessierten die Möglichkeit bietet, sich über die Arbeit des Elternbeirates zu informieren und Kontakt aufzunehmen. Wir bedanken uns in diesem Zusammenhang für die stets hervorragende Betreuung durch den Webmaster Herrn Dr. Hetz.
Neben den genannten Tätigkeiten ist es ein besonderes Anliegen des EB, besonders solche Aktivitäten von Schülern und Lehrern unterstützen, die nicht allein durch die Festlegung des Lehrplanes von der Schule angeboten werden müssen. So wurden das SMV-Seminar auf Burg Feuerstein, die Arbeit der Tutorinnen und Tutoren sowie der AK Zivilcourage/Coolrider finanziell unterstützt. Darüber hinaus haben Mitglieder des EB zwei Elternsprechzimmer durch ein paar kleine Arrangements umgestaltet, um Eltern-Lehrer-Gesprächen einen freundlicheren Rahmen zu geben. Hierzu konnten Elternspenden und der Erlös der beiden Secondhand-Basare im November und März herangezogen werden.
Nicht zuletzt die Veränderungen des Gymnasiums durch das G8 und die angestrebte Schulentwicklung werden weitere Herausforderungen für Schule und Eltern mit sich bringen und auch künftig die Arbeit des Elternbeirats beeinflussen. In einigen Fragen kommt in Zukunft mehr Verantwortung auf den Elternbeirat zu und hierzu braucht es engagierte Eltern, die diese Herausforderung annehmen.
Die nächste Elternbeiratswahl im Oktober 2008 bildet die Grundlage für diese Arbeit. Bitte überlegen Sie schon jetzt, ob diese Aufgabe Sie reizen könnte, ob Sie bereit wären, Zeit und Engagement einzubringen und deshalb als KandidatIn zur Verfügung zu stehen.
Allen Damen und Herren des Elternbeirats, die sich teilweise bereits seit etlichen Jahren in diesem Amt engagieren, danke ich ganz besonders für ihren Einsatz während der Amtsperiode 2007/2008.
Dem Kollegium, den Mitarbeiterinnen in der Verwaltung, der Bibliothek sowie den beiden Hausmeistern und ganz besonders der Schulleitung gilt der besondere Dank des Elternbeirats für die freundliche Zusammenarbeit. Wir wünschen dem neuen Elternbeirat viel Erfolg für seine künftige Arbeit und eine nachhaltig gute Atmosphäre als Basis für eine fruchtbare Entwicklung des Lebensraums Schule am GymEck.
Dr. Monika Nottbeck
<< zurück


