GYMNASIUM ECKENTAL

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Jahresbericht 2006

Schon wieder ist ein Jahr vergangen …

und damit ist die Amtszeit des jetzigen Elternbeirats fast zu Ende, das heißt, im kommenden Schuljahr stehen Neuwahlen an.

Zunächst möchte ich aber einen kurzen Rückblick auf einige Aktivitäten und Neuerungen im vergangenen Jahr geben.

Im Juli 2005 feierten wir gemeinsam ein überwältigendes Sommerfest unter dem Motto „Gesundheit erlangen“. Schüler, Lehrer und Eltern sorgten zusammen dafür, dass es ein gelungenes Fest für alle wurde. Viele Eltern hatten sich bereit erklärt mit zu helfen, trotzdem wären bei diesem sehr gut besuchten Fest durchaus noch mehr Helfer/innen gebraucht worden! All den Eltern, die durch tatkräftige Hilfe beim Verkauf oder beim Zubereiten der Salat- und Kuchenspenden, aber auch mit Geldspenden zum Gelingen des Festes beigetragen haben, möchte ich an dieser Stelle herzlich danken.

Das Sommerfest ist jedoch nicht die einzige Möglichkeit für Eltern, sich einzubringen. Wichtige Neuerungen verspricht die neue verschlankte GSO (gymnasiale Schulordnung), die voraussichtlich im Sommer 2007 in Kraft treten wird, zusammen mit den in diesem Jahr eingeführten „Modus 21“-Maßnahmen (Modus steht für ”MODell Unternehmen Schule im 21. Jahrhundert”, einem Projekt der Stiftung Bildungspakt in Bayern) deren Ziel es ist, den Schulen mehr Selbständigkeit und Eigenverantwortung zu geben. So ist zur Umsetzung etlicher der vorgeschlagenen Modus-Maßnahmen die Zustimmung des Elternbeirats zwingend nötig (z.B. Gewichtung der Ergebnisse der Jahrgangsstufentests, Kürzung einer Intensivierungsstunde in den 5. Klassen). Nach Möglichkeit sollen zur Bereicherung des Schullebens und zur Förderung von Gemeinschaftssinn und gegenseitigem Verständnis die Kompetenzen der Elternschaft im Schulalltag mit berücksichtigt werden.

Ein Beispiel für den unterstützenden Einsatz von Eltern war der von Elternbeirat Ottmar Wick initiierte Einbau einer Photovoltaik(PV)anlage am Schulgebäude.

Im Frühjahr spendierten mehrere Väter sowie Herr Arnet und Herr Rösler zwei Samstage und montierten zusammen mit Fachleuten der Firma Ikratos die 20 Module und die zugehörige Verkabelung. So konnten die von Förderverein und Elternbeirat getragenen Installationskosten geringer gehalten und ein Beitrag zum Umweltschutz geleistet werden. Schüler/innen einer 10. Klasse haben das Ganze begleitet, indem sie mit Herrn Rösler die technischen Grundlagen im Physikunterricht erarbeitet haben. Einige Schüler beschäftigten sich mit der optischen Gestaltung der Anzeigentafel in der Aula. Mittlerweile speist die PV-Anlage des GymEck fleißig Strom ins öffentliche Netz ein. Der Erlös kommt der Schule zugute.

Auch die aktive Teilnahme von Eltern am Leseprojekt „Eine Schule liest“ zählt zu den wichtigen und interessanten Ansätzen einer Beteiligung von Eltern am Schulleben. Es freut mich, dass mehrere Eltern diese Möglichkeit wahrgenommen haben, und ich hoffe sehr, dass diese Erfahrungen ihnen Lust auf mehr gemacht haben.

Nutzung von Elternkompetenzen im Sinne der Schulentwicklung bedeutet also auch Beteiligung an Unterrichtsprojekten. Interessierte Eltern können sogar selbständig eine eigene Arbeitsgemeinschaft auf einem bestimmten Gebiet anbieten, wie z.B. der neue „Modellbaukurs“ von Herrn Hofmann aus Heroldsberg. Wir Eltern sollten diese Ansätze unterstützen, denn vieles ist möglich, es bedarf nur einer guten Idee, einer ordentlichen Planung und natürlich einer zuverlässigen Durchführung durch persönlichen Einsatz. 

Natürlich gehören auch die Unterstützung durch Fachkompetenz, die Vermittlung von Kontakten oder Praktikumsplätzen bis hin zu Sponsoring bestimmter Projekte in diesen Bereich.

Einige Projekte des Elternbeirats laufen jetzt schon ein paar Jahre zum Teil auch mit Unterstützung einiger KlassenelternsprecherInnen. Hierzu gehört u.a. der Begrüßungskaffee für die Eltern der neuen 5.Klässler am ersten Schultag, der Tanzkurs für die MittelstufenschülerInnen, das Gesprächsforum und die beiden Secondhand-Basare pro Jahr.

Andere Aktionen kamen in diesem Jahr auf Initiative von Elternbeiräten neu hinzu, wie z.B. das Vormittags-Konzert von Musikhochschülerinnen für die 11. Klassen, die Umfrage zum angebotenen warmen Mittagessen oder die Gestaltung der Wandbehänge im Mehrzweckraum. Besondere Aufmerksamkeit wurde der Aktualisierung und Erweiterung unserer „website“ auf der Schulhomepage (www.gymnasium-eckental.de) durch Herrn Dr. Lothar Bätz zuteil, was nicht zuletzt durch die hervorragende Unterstützung durch den Schulwebmaster Herrn Dr. Hetz gut gelungen ist.

Durch Elternspenden und die Basarerlöse wurden insbesondere Projekte und Einrichtungen der Schule unterstützt, die das Engagement der SchülerInnen fördert (wie z.B. Tutorenarbeit, Ausbildung zu Mediatoren, Teilnahme am Wettbewerb „innovatives Gewächshaus“). Die Abiturienten erhielten neben einem Jahrgangsfoto eine ansprechende Zeugnismappe und ein paar Leckereien zum Aufmuntern während der Prüfungen. Für die drei Besten gab es als kleine Anerkennung einen Büchergutschein.

Neben den sechs bis acht regulären Sitzungen des Elternbeirats nahmen einzelne Elternbeiräte an den vier Treffen mit den KlassenelternsprecherInnen, den sechs Zusammenkünften der Elternbeiräte der Erlanger und der Landkreis-Gymnasien (ARGE) oder den vier Treffen des Schulforums (je drei Vertreter von Eltern, Schülern und Lehrern) teil. Alle Termine boten die Möglichkeit, nähere Einblicke in das Funktionieren der Schule zu erlangen. In vielen Fällen führte das zweifellos zu mehr Anerkennung der Leistungen der Lehrkräfte und ganz besonders unserer Schulleitung.

Nicht zuletzt die Veränderungen des Gymnasiums durch das G8 und die angestrebte Schulentwicklung werden weitere Herausforderungen für Schule und Eltern mit sich bringen und auch künftig die Arbeit des Elternbeirats stark beeinflussen. Es kommt wohl in Zukunft mehr Verantwortung auf den Elternbeirat zu, und hierzu braucht es engagierte Eltern, die diese Herausforderung annehmen.

Die nächste Elternbeiratswahl im Oktober 2006 bildet die Grundlage für diese Arbeit. Bitte überlegen Sie schon jetzt, ob diese Aufgabe Sie reizen könnte, ob Sie bereit wären, Zeit und Engagement einzubringen und deshalb als KandidatIn zur Verfügung zu stehen.

Allen Damen und Herren des Elternbeirats, die sich teilweise bereits seit etlichen Jahren in diesem Amt engagieren, danke ich ganz besonders für ihren Einsatz während der Amtsperiode 2004-2006.

Dem Kollegium, den Mitarbeiterinnen in der Verwaltung, der Bibliothek sowie den beiden Hausmeistern und ganz besonders der Schulleitung gilt der besondere Dank des Elternbeirats für die freundliche Zusammenarbeit. Wir wünschen dem neuen Elternbeirat viel Erfolg für seine künftige Arbeit und eine nachhaltig gute Atmosphäre als Basis für eine fruchtbare Entwicklung des Lebensraums Schule am GymEck.

Dr. Monika Nottbeck

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