
Nach einstündiger Busfahrt erreichten wir Knappenberg und liefen mit viel Gepäck zum idyllisch gelegenen Öko-Jugendhaus, das mitten im Wald liegt. Dort bezogen wir die Zimmer, aßen zu Mittag, und schließlich ging es los. Im Vordergrund stand dieses Mal die Ausbildung der neuen Mediatoren aus den 7. und 8. Klassen.
Wir wurden in zwei Gruppen aufgeteilt: Frau Barkowski übernahm die Gruppe mit den Neulingen, während Frau Wagner mit den erfahreneren, älteren Mediatoren arbeitete.
Durch die älteren Streitschlichter wurden dann die Neuen in die Grundlagen der Mediation eingeführt, was später mit praktischen Übungen vertieft wurde. Zwischendurch wurden die Einheiten durch Motivationsspiele und viel Freizeit aufgelockert. Vor allem das Billard und der Kicker gefielen uns gut. Den Abend haben wir mit einer fröhlichen Spielerunde ausklingen lassen.
Da es sehr spät wurde, waren wir am nächsten Morgen dementsprechend sehr müde. Trotzdem gelangen die letzen Einheiten mit einer weiteren Streitschlichtung und dem Thema Klassentag recht gut.
Am Ende der zwei ereignisreichen Tagen waren alle mit den Erfolgen zufrieden, speziell die Neuen haben viel gelernt und auch für die Alten war es eine gute Wiederholung.



Am 17. Oktober kamen wir – d.h. 16 „neue“ und 6 „alte“ Mediatoren, dazu unsere Ausbilderinnen Frau Barkowski und Frau Wagner - gut gelaunt im schönen Grafenbuch an. Das Jugendhaus mitten im Wald sah sowohl von außen als auch von innen sehr schön aus. Auch die Zimmer waren sauber und geräumig, nur am Handyempfang mangelte es. Nachdem wir uns in unseren Räumen eingerichtet hatten, haben wir Kennenlernspiele gespielt. Am Mittag gab es dann Essen (Braten mit Sauerkraut und für die Vegetarier eine von Frau Barkowski selbstgemachte Suppe). Dann gings ans Eingemachte für die neuen Mediatoren. Wir begannen mit allgemeinen Dingen über die Streitschlichtung und es wurde schnell klar, was für eine fröhliche Truppe wir alle sind. Nach einem Film von Loriot, der natürlich auch analysiert wurde, wendeten wir uns den 5 Phasen der Streitschlichtung zu. Danach brauchten wir erstmal Kaffee (naja eher Tee) und Kuchen. Nachdem alle wieder vollgegessen waren, gings wieder an die Arbeit. Ein sehr überzeugend vorgetragenes Rollenspiel, verschaffte den Neuen einen guten Einblick in die verschiedensten Phasen einer Mediation. Dann gab es auch schon wieder Abendessen. Jetzt musste sich die eine Hälfte schon in einer gespielten Mediation beweisen, was sie gut meisterten. Danach wurde entspannt. Mit großer Begeisterung spielten wir das Spiel „Werwolf“. Völlig ausgepowert fielen wir um 23 Uhr dann in unsere Betten. Da von 8 bis ca. 10 der Strom, aufgrund von Renovierungsarbeiten, abgestellt war, mussten einige von uns kalt duschen. Durch das gute Frühstück wurden sie dafür aber wieder entschädigt. Nun musste sich die andere Hälfte an Streitschlichtungen beweisen. Nachdem wir die Mediationen besprochen hatten, hatten wir eine kurze Pause, mit darauffolgenden Mittagessen. Es gab Nudeln. Anschließend hatten wir eine lange Pause in der wir unsere Sachen packten und das Haus durchkehrten. Daraufhin hatten die neuen Mediatoren eine kleine Feedbackrunde mit Frau Wagner und Frau Barkowski. Danach fuhren wir alle nach Hause.
Marlene Blessing, Lena Gebhard, Johanna Huber, Krissi Stadelmann, Benedikt Tissot, Jonas Schmid